Vorheriger Vorschlag

Erstaufforstung von militärischen Konversionsflächen im Wald

-Wiederbewaldung zum Zwecke der militärischen Nutzung ehemals gerodeter Waldstandorte mit standortgerechten Baumarten.

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Nächster Vorschlag

Zwischenfruchtanbau statt Glyphosat

Gängige Praxis im Getreideanbau ist das Liegenlassen der Stoppelfelder im Hochsommer bis zur neuen Saat. In diesen Wochen herrscht oft extreme Hitze auf der brachliegenden Fläche.

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Neue Maßnahme

Bei Moorrenaturierung / Wiedervernässung sich ehrlich machen und umfassend nachhaltig denken

Bei Moorrenaturierung nicht auf vordergründige Parolen setzen, sondern differenzieren und analysieren:
Bei Wiedervernässungsmaßnahmen von Waldstandorten muss der erwarteten Kohlenstoffspeicherung (wann wirksam?) des künftigen Moores nicht nur der (kurzfristig wirksam!) reduzierte oder gar komplett entfallende Holzzuwachs auf diesen Flächen entgegen bilanziert werden, sondern auch die dementsprechend verringerte Substitutionsleistung: Infolge verringerter nachhaltiger Holznutzung und -verwertung kommen dann nämlich verstärkt wieder klimaschädlichere Materialien wie Beton, Stahl, Aluminium und Kunststoffe zum Einsatz.
Darüber hinaus ist die Milchmädchenrechnung von der vermeintlich überragenden Kohlenstoffsenke "Moor anstelle Wald" noch steigerbar, wenn man den Wald vorweg in Form von Großkahlschlägen beseitigt (wie im Nationalpark Hunsrück-Hochwald geschehen): Auf den plötzlich freigelegten und besonnten Böden werden dann organische Auflagen und Humus abgebaut und dabei das gebundene CO² sowie u.U. weitere noch hochpotentere Treibhausgase wie Methan und Lachgas freigesetzt, so dass die Flächen anstelle der versprochenen Kohlenstoffsenke zunächst auf unabsehbare Zeit kontraproduktiv als Klimawandel-Treiber wirken können.