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Landwirtschaft

In der Landwirtschaft die Familienbetriebe und den biologischen Anbau fördern.
Hier in dem überschaubaren Betrieb kann man sich einfacher um das Tierwohl kümmern.

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Wiedervernässung von Moorstandorten

Moore speichern CO² langfristig und in großen Mengen. Auch wenn Rheinland-Pfalz nur über wenige potentielle Moorstandorte verfügt, könnte hier viel für den Klimaschutz getan werde.

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Neue Maßnahme

Hektarwirtschaft für die Zukunft

Einfaches Gesamtkonzept: Nutzung eines bisher verkannten Potentials mit weitreichenden Vorteilen in ALLEN derzeit AKUTEN Bereichen: Wetterextreme (Klima), Verschmutzung (Müll), Baumsterben, Insektensterben, Verkehr/Energie (CO2), belastete Lebensmittel, mit Win-Win-Effekt für UMWELT – ENERGIE – ERNÄHRUNG & FORSTEN. Das alles kann einfach durch Schaffung einer Rechtsgrundlage für Hektarwirtschaft (Landsitz a 1ha) erreicht werden.

Konzept für Naturschutz-Home-Office und einem Hektar als CO2 Staubsauger:

Ein kleines(!), möglichst energie-autarkes Haus aus Naturmaterialien auf einem Hektar Land, das unter Permakultur-Aspekten mit großer Pflanzen-Diversität liebevoll gestaltet/bewirtschaftet wird. Die Hauptakteure sind Menschen, bestenfalls Familien, die aktiv und mit Herzblut einen Beitrag für eine schöne Zukunft leisten wollen. Kernelemente sind dauerhafter Humusaufbau sowie Aufforstung als effektiver CO2-Speicher; alte, einheimische, robuste Pflanzen und Bäume, sowie Klimafreundliche Land-Gestaltung. Obstbäume, Gemüsegarten, Waldanteil, vielfältige Sträucher und Hecken für Vögel und Kleintiere, Bienenweide, Teich für Amphibien, sowie Steinhaufen, Trockenflächen und Blühende Magerwiesen zur Förderung der Insekten-Diversität. Eventuellen Plagen einzelner Insektenarten wird durch Vielfalt effektiv entgegengewirkt. So entstehen unweigerlich mehr hochwertige Lebensmittel als z.B. eine Familie essen kann, wobei die Überschüsse direkt regional, verpackungsfrei, auf kurzem Weg verkauft werden können. Die Vielfalt die in einem solchen Garten entstehen kann, genau wie die Frische und Qualität der reifen aromatischen Ernte ist zudem ein großer Benefit für gesunde Ernährung. Bei großem Anklang könnte durch Hektarsiedlungen im Umland die Lebensmittelversorgung in (Groß-) Städten qualitativ aufgewertet werden, was auch im Krisenfall enorme Vorteile gegenüber importierten Lebensmitteln mit sich bringt.

Kinder lernen von Beginn an wertschätzend mit der Natur, sowie ihren Ressourcen, umzugehen. Die Naturnahe Lebensweise in „Kreislaufwirtschaft“ erzeugt kaum Müll, hat Vorbildcharakter und kann weitere Menschen inspirieren achtsam mit Ressourcen und unserer Erde umzugehen. Durch viel Bewegung an frischer Luft und gesunde Lebensmittel aus dem eigenen Garten kann auch mit spürbaren gesundheitlichen Vorteilen gerechnet werden. Als Mehr-Generationenprojekt ist auch eine Entlastung von Altersheimen, sowie Kitas denkbar. Neben dem Gewinn durch Ernteerträge, Handwerklich erzeugte Produkte oder Kunstwerke, die in familiärem Umfeld erzeugt werden, stellt dies langfristig eine Regionale Wirtschaftsstärkung dar. Auch Arbeitslose könnten in dieses Klimanotwendige tun integriert werden.

Eine nachhaltige Bepflanzung der einzelnen Hektare, sorgt weiterhin für effektiven Schutz bei Extremwettersituationen. Eine gute Durchwurzelung hilft bei Boden-Erosion, der Schatten von Bäumen hält die Erde bei Hitze kühl und durchgängige Bepflanzung sowie Bodenbedeckung hilft bei Trockenheit Wasser im Boden zu speichern. Dementsprechend kann dies auch ein probates Mittel zur Vorbeugung von Hochwasser sein (was wiederum unberechenbare Klima-Schad-Kosten einsparen kann!). Langfristig kann so der Wasserkreislauf (Verdunstung, Regen) stabilisiert werden und Extremwetterlagen verringern. Bei intelligenter Herangehensweise im Sinne der Permakultur kann eine Bewirtschaftung weitgehend per Hand erfolgen. D.h. Bei entsprechender Planung und Beachtung der Mechanismen der Natur, können schwere teure Maschinen die den Boden massiv verdichten vermieden werden, genauso wie der Einsatz von schädlichen Chemischen Substanzen zur Düngung, sowie Pilz- und Insektenvernichtung – Aber, wer will das schon auf seinem eigenen Gemüse haben? Die genannten „erheblichen Mehrkosten“ für (Groß)-Bauern, welche bei der Umstellung auf „neue Anbaumethoden“ anfallen, könnten so langfristig vollständig eingespart werden. Ebenfalls werden Bauern durch Hilfe vieler Hände entlastet vom Produktions- und Versorgungsdruck. Nicht zuletzt kann diese Regionale Versorgungsquelle auch Lagerflächen für Lebensmittel einsparen, Verpackungsmüll reduzieren, sowie eine deutliche Entlastung des Verkehrsaufkommens darstellen: zum einen von LKWs die entsprechend Produkte liefern, zum anderen von PKWs die bei der Arbeit Zuhause überflüssig sind und so den Verkehrsbedingten CO2 Ausstoß erheblich senken.

Je nachdem wie Bewusst die Lebensweise ist, kann auf so einem Hektar durchaus eine neutrale oder gar leicht positive Gesamt-CO2 Bilanz erreicht werden. Allein wenn nur 200 Bäume pro Hektar gepflanzt sind, können dadurch jährlich 2,5 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre gebunden werden. Die vielen Sträucher, Stauden sowie Grünpflanzen, sowie der CO2 Anteil der im Humus gespeichert wird, ist dabei noch gar nicht eingerechnet, so kommt man mit einer Milchmädchenrechnung grob überschlagen auf 5-7 Tonnen CO2, die aus der Atmosphäre absorbiert werden. Auf 100 Hektar werden dann schon 500-700 Tonnen CO2 pro Jahr gebunden.

Bei diesem Gesamtkonzept gibt es noch einige weitere Vorteile die mehr im Familiären, bzw. zwischenmenschlichen und sozialen Bereich liegen – dies führt hier beim Klima-Thema aber sicher zu weit. Letztendlich entstehen so Lebensqualität und ein weitreichender Beitrag für eine enkelkindertaugliche Zukunft.

Was fehlt?

Um diese wichtige Arbeit für Unsere Zukunft zu leisten, bedarf es einer Rechtsgrundlage, bei der es ermöglicht wird aktiv für den Klimaschutz zu handeln. Dazu sollte den Interessenten je 1-1,3 Hektar Land auf Lebenszeit mit Recht zur Vererbung übertragen werden, auf dem die oben genannte Gestaltung auch „erlaubt“ ist.

Kurzfristig wären Flächen denkbar wie Grundstücke an Ortsrandlage mit direktem Anschluss an Wiesen-Wald-oder Ackerflächen (evtl. Ausnahmegenehmigung erforderlich), Mittelfristig könnten auch große Ackerflächen zu Hektar-Siedlungen umfunktioniert werden. Ggf. könnte dies auch verknüpft werden mit dem bereits bestehenden Projekt der „Autofreien“ Siedlungen, zumal bei einer solchen Vor-Ort-Versorgungsmöglichkeit ein Auto weder zum Arbeiten noch zum Einkaufen notwendig wäre.

Sehr geehrte Volksvertreter – Sie reden in Ihrem Klimaschutz-Bericht über eine Summe von unfassbaren 800 Milliarden (!) Euro die Uns die Klimaschäden, erhöhte Energiepreise und Anpassungsmaßahmen kosten werden. Wären da günstige, effektive Maßnahmen - wie z.B. die Vorgeschlagene - nicht längst überfällig?

Ich suche seit Jahren (bisher vergebens) nach einem passenden, bezahlbaren Grundstück im Pfälzerwald (VG Dahn) sowie der Rheinebene um genau dieses Konzept umzusetzen. Leider ist es bisher auch an so kuriosen rechtlichen Einschränkungen wie z.B. „Aufforstung/Baum Pflanzen verboten“ gescheitert. Die Zwischenzeit nutze ich im Rahmen meiner Möglichkeiten für Planung, Pflanzenkunde, wie auch Vorbereitung (z.B. Samen, Setzlinge ziehen etc.)

Ich bin auch ehrlich gesagt neugierig, ob noch mehr Menschen oder gar Familien sich vorstellen könnten, für so eine Idee aktiv zu werden. !? (- schreibt mir einen Kommentar!)

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Kommentare

Sehr interessantes schlüssiges und authentisches Gesamtkonzept das unterschiedlichste Aspekte aus Klimaveränderungen, CO2- Bilanz, Vegetation und Gesellschaft betrachtet.

Die zunehmenden Wetterextreme, z.B. lange Hitzesommer, Dürreperioden, als auch Stürme und regionale Überschwemmungen haben gezeigt dass endlich gehandelt werden muss und Veränderungen geschehen müssen und zwar im Denken der Gesellschaft, in der Nutzung der Vegetation und bei der Landwirtschaft.
Dieses Konzept kann die oder eine Lösung sein, sollte unbedingt weiterverfolgt, tiefgründiger überprüft und vor allem an mehreren Hektarflächen ausprobiert werden.
Täglich werden sehr viele Flächen für Bebauung verdichtet und haben negative Folgen für das Klima (z.B. siehe Erderwärmung, Regenwasserabfluss), umso wichtiger ist es jetzt endlich anzufangen und diese Idee zu testen und Flächen zur Verfügung zu stellen die dem Schutz des Klimas und der Vegetation dienen.

Die meisten unserer Ressourcen sind endlich. Erst vor wenigen Wochen kam eine Meldung wonach die Menschen für dieses Jahr ihre Rohstoffquellen bereits aufgebraucht haben -> mit diesem Konzept könnte dem entgegen gewirkt werden.

Die genannten Vorteile der gesunden Ernährung könnten sich auch positiv auf die Allgemeingesundheit und Lebenserwartung auswirken, so dass z.B. Krankenkassen entlastet werden. Somit kommt es zu einem Win- Win- Effekt auch für den Menschen.

Überlegenswert wären evtl. folgende Punkte:
Sind alte Pflanzenkulturen dem aktuellen Klimawandel „gewachsen“? Es könnten alte und neue Baumarten gepflanzt werden um zu sehen welche z.B. langen Hitzesommern stand halten und auch bei Sturm den Halt im Boden nicht verlieren.

Wie viel Nahrung auf einem Hektar für wie viele Menschen angebaut werden kann hängt von vielen Faktoren ab und somit auch wie viele Menschen zusätzlich versorgt werden könnten. Ein Rückblick in die Gegenwart und Vergangenheit ist empfehlenswert: wie viel Land hatten Kleinbauern einst und wie viele Menschen konnten sie versorgen?
Warum ist man davon weggegangen und hin zu viel zu großen Monokulturen?

Eine vorzugsweise Bewirtschaftung per Hand wäre schön, ist fraglich, denn Feldarbeit von Hand war schon immer ein „Knochenjob“ und hat Nichts mit Home-Office-Romantik zu tun ;-)
Jeder der schon mal ein Stück Land nur von Hand gerodet und umgegraben hat, z.B. um einen Garten anzulegen, weiß wovon der Kommentator schreibt.
Wenn Maschinen unvermeidbar sind, weil die Arbeit zu hart wäre oder zu lange dauern würde, so könnten die Maschinen unter dem Aspekt der Bodenverdichtung gewählt werden und mit Biotreibstoffen, z.B. Pflanzenöl, betrieben werden.

Fazit:
Beide Daumen hoch. Sehr gutes Konzept. Der Verfasser/ die Verfasserin hat sich wirklich Gedanken gemacht und viele Aspekt berücksichtigt – das ist selten.
Es sollte so schnell wie möglich weiter geplant und umgesetzt werden, damit im nächsten Sommer auf diesem Hektar geerntet werden kann :-)

Danke für diesen wunderbaren Kommentar!
Bezüglich der Handarbeit als Knochenjob: Es ist sicher nicht Wunsch und Ziel eines jeden bzw. einer jeden Familie den ganzen Hektar zu bewirtschaften. Es gibt unterschiedliche Erfahrungswerte, wieviel Fläche und Zeit es benötigt, um eine Familie zu ernähren. Dafür ist weniger als ein Zehntel eines Hektar nötig, die Angaben variieren und hängen ja auch von den Bedürfnissen der Familie ab. Möchte die Familie Tiere halten, braucht es natürlich mehr Fläche und Aufwand... Ich empfinde, dass die Bewirtschaftung nicht unbedingt ein Knochenjob sein muss!!
Ein Hektar beherbergt im besten Fall auch eine Fläche mit Wald. Dieser bietet wilden Tieren ein Zuhause und generiert gleichzeitig Brennmaterial sowie Bauholz.
Des Weiteren ist der Hektar im besten Fall gefüllt mit einem Teich, einem Haus, Flächen zur Regeneration und zum Spielen und anderes mehr.

Hallo miteinander,

Diese Form der Selbstversorgung ist doch das was imm Mittelpunkt steht. Es gibt ja in vielen Ecken von Deutschland sicher Flächen die bisher nur verwahrlost sind. Was spricht dagegen es in Hände zu geben die etwas drauß machen wollen. Ich würde mich sehr freuen wenn es solche Flecken gäbe. Dann würde ich mich auch draum bemühen.
Grüße

Diese Idee ist keine Neue und so alt wie der Mensch und die Menschheit. Ich, besser wir unterstüzen diese Form des Lebens und stehen voll dafür ein!. Danke! artur aus Lippetal

Hallo Ersteller des Artikels, (schon komisch, dass man seinen Namen nicht mal mehr freiwillig nennen darf)
ich bin im Aufbau meines werdenden Familienlandsitzes und gestalte gerade den lebendigen Zaun. So wie das bereits viele Menschen in vielen Ländern anfangen bzw. tun. Ich kann das, weil ich ein eigenes Grundstück habe.
Das Problem für Willige sind die derzeitigen Gesetze:
wenn ein Hektar frei wird, so hat das Landwirtschaftsamt das Vorrecht auf die Fläche. Dieses wird die Freifläche eher einem Großbauern geben, damit der noch größere Maschinen und noch mehr Dünge- und Spritzmittel verbrauchen wird.
Hier muss es bundesweite Gesetzesänderungen geben, damit die Erde wieder gesunden kann.
Da die Politiker derzeit aber glauben, dass der Klimawandel über technokratische Mittel eingeschränkt werden kann, ist dies momentan noch schwierig.
Wenn Rheinland-Pfalz WIRKLICH das Problem angehen möchte, so müssten Flächen zur Verfügung gestellt werden, die eine Familienlandsitz-Siedlung ermöglichen. Dann könnten die "Nachbarn", eben ganz normale Leute die Siedlung im Blick haben und bei Gefallen Kontakt aufnehmen. Man hätte somit einen Vergleich zwischen den alten Lebensweisen und den neuen.
Also Pfälzer (und natürlich auch alle anderen Budesländer)
Wenn ihr wirklich wollt, dass sich was ändert, dann schafft die gesetzlichen Grundlagen dazu, wie es z. B. Russland bereits gemacht hat.
Liebe Grüße
Harald

Auch ich wünsche mir seit langem eine Wohn- und Lebensform, die ökologisch vertretbar, gesunderhaltend und glücklich machend ist. Bei diesem Konzept geht es der Natur UND dem Menschen besser. Natürlich muss dabei auf so manche Bequemlichkeit des städtischen Lebens verzichtet werden. Doch wer schon ein Mal nachts in die Sterne geschaut hat, in Naturwasser geschwommen ist und den Schatten eines Baumes bei Sommerhitze genossen hat kann auf Kino, Theater oder Rockkonzert verzichten. Wohlbefinden, Gesundheit und energiegeladene Leistungsfähigkeit wären der Hauptgewinn der beschriebenen Lebensweise, ganz abgesehen von den Vorteilen fürs Klima und die Natur.

In diesem Film sind aus aller Welt wunderbare, funktioniere Beispiele zusammengetragen was regionale, ökologische Nutzung brachliegender Flächen auch in Städten angeht, regionale Stromerzeugung, regionale
Währung, Mülltrennung und dem Umdenken alles als Recourse zu begreifen ect. sowie die sich daraus ergebenden Synergien...
Sehr ermutigend!!!

Hört sich toll an. Glaub da würde ich mich auch wohl fühlen.

Je regionaler alles wieder wird, desto besser für das Klima. Den größten Bezug findet der Mensch, wenn er selber anbaut und im nahen Umfeld tauscht und sich gegenseitig unterstützt.

Ich wünsche mir solch ein Leben, in dem ich selber entscheiden und aktiv sein kann. In der Vergangenheit ist soviel Wissen verloren gegangen, was unser Überleben sichern würde. Es ist Zeit, dass wir von neuem daran anknüpfen. Es ist Zeit diese vielen Transporte von Lebensmitteln und anderen Dingen unnötig zu machen und als Individuum und als Gemeinschaft wieder regional-bezogen und kompetent zu werden.

Mit diesem Konzept lösen wir sooooo viele Probleme auf einen Streich. Kann es etwas besseres geben? Ich bin für die Hektarwirtschaft!!!!

ich bin seit 22 Jahren dabei das auf 0,8 ha umzusetzen , die Selbstversorgungsrate liegt inzwischen bei über 80 % bei Lebensmitteln . Dabei bearbeite ich den Boden gar nicht sondern sammle nur ein was wild wächst oder was die selbst gepflanzten Bäume an Früchten geben . Für den Winter wird Kwas und Sauerkraut aus Wildkräuternin 120 l Tonnen hergestellt . Nimmt man das hauptsächlich von Eschen stammende Holz dazu das als Heizmaterial dient ist fast vollständige Selbstversorgung erreicht . Der Boden wird so zusehends besser und ertragreicher , die eigene Gesundheit auch . Die im Wiki und TV oft verschrienen Anastasia Bücher vermögen genau das dem Menschen so schön nahe zu bringen , als ich sie 2014 las war ich begeistert daß ich doch nicht alleine bin mit diesen von innen kommenden Gedanken . Wir sollten die Wälder die einst der maschinellen Landwirtschaft weichen mußten wieder aufpflanzen mit Sträuchern zwischenrein und so auf 3 Etagen ernten .
Ohne Kunstdünger , ohne Maschinen die Erdöprodukte verbrennen . Es kommt viel mehr und vor allem gesünderes heraus dabei , auch bekommen wir nur so die Zivilisationskrankheiten wieder in den Griff.
Weltweit , so macht dann auch Globalisierung Spaß :-)

so ist es Lebensqualität auf allen Ebenen, wo es uns auch die nachkommenden Generationen danken werden können und weiter vervollkommnen können. Gottes Segen

Das ist ein großartiges Konzept. Ich werde mein Möglichstes tun, damit die Erde wieder zu einem Paradies wird.

Eine tolle Idee um den Klimawandel abzumildern. Ich suche auch einen Hektar mit Land für meinen Permakultur Waldgarten. Andere Maßnahmen sind aber auch wichtig. Flächendeckend müßte die Landwirtschaft auf Agroforst Systeme umgestellt werden. In Frankreich schon umfassend erforscht. Gibt wohl 30 Prozent mehr Ertrag ohne Chemie. Über Youtube gibt es viele Berichte dazu. Fördermittel und Subventionen sollten nur an Bauern gehen, die auf Bio oder Agroforst Systeme umstellen. Da die Massentierhaltung der eigentliche Klimakiller ist, sollten in dem Bereich auch einschneidende Maßnahmen erfolgen. Wie z.B. Verbot der Massentierhaltung. Besteuerung der tierischen Produkte. Das Geld daraus sollte den Landwirten für die Umstellung zugute kommen. Nur mal so angedacht. Dass Methan der eigentliche Klimakiller ist, hört man leider kaum. Eine Co2 Steuer ist nicht notwendig, da mit den Landsitzen und Agroforst leicht gegengesteuert werden kann. Pflanzen brauchen nun mal Co2, ohne dem wächst nichts.

Wenn es den Entscheidungsträgern wirklich ernst ist mit dem Klima- bzw. Umweltschutz, dann ist dieses Modell wohl das Kosten günstigste und auch sonst beste was es zurzeit gibt. Prima dargestellt!

Sehr gut geschrieben!!! Genau darum geht es.
Ich bin auch auf der Suche in Nordhessen/ Südniedersachsen.

Genau diese Art der Landwirtschaft rettet unsere Erde!!!!!
Da stimme ich voll mit überein - sehr schön geschrieben. Dankeschön.

Es gibt dazu schon seit Jahren Menschen, die das auch so erkannt haben und auch inzwischen Menschen, die das auch schon leben.

Diese ein Hektar-Landwirtschaft wird in Russland bereits in ca. 300 "Anastasia-Familien-Landsitz-Siedlungen" betrieben und hat eine Frau mit Namen Anastasia aus der Taiga initiiert. Wladimir Megre hat alles aufgeschrieben was sie gesagt hat. Es gibt 10 Bände dieser "Anastasia-Buchreihe.

In Deutschland forscht Professor Ralf Otterpohl von der Technischen Universität Hamburg an der Bodenregeneration. Er hat das Buch geschrieben: "Das neue Dorf" und ist aufgrund seiner Forschungsarbeiten zu dem Ergebnis gekommen, dass genau diese oben beschriebene Lebensform (1ha Minifarm und die Menschen leben darauf und davon, Überschüsse werden an die umliegenden Städte gegeben...) die einzige wirklich schnell und nachhaltig greifende Methode ist, um den drastisch schwindenden Humusgehalt unserer gesamten Erde wieder aufzubauen und damit unseren Planeten und uns selbst noch zu retten.

Es ist dieselbe Methode (Familien-Landsitz/Minifarm) die auch Anastasia sagt.

Solche Familienlandsitze oder Minifarmen gibt es vereinzelt und verteilt auch schon bei uns in Deutschland.
Bisher war es aber nötig, dass es Bauland ist, um darauf wohnen zu dürfen, was es sehr schwer zu finden ist oder es zu teuer macht bei der Größe von 1ha Land (100 m x 100m).

In Bayern nun, im Allgäu, genau in Unterthingau hat Robert Briechle gemeinsam mit anderen Visionären schon damit begonnen, einige solcher Hektare auf seinen eigenen landwirtschaftlichen Flächen in Paradiese zu verwandeln.
Zu sehen auf seiner Internetseite: mutterhof.org

Sein Bauernhof ist der "Mutterhof" und die einzelnen Hektare gehören zum Hof. Die Überschüsse werden auf dem Hofmarkt verkauft. Die Maschinen, Geräte und Räume des Hofes können alle nutzen.

Er sieht in dieser neuen Form der Landwirtschaft auch für die Bauern eine neue und bessere Perspektive und einen Weg zur Unabhängigkeit der Bauern, was es für die Bauern interessant macht, ihre Landflächen für solche 1 Hektar Minifarmen zur Verfügung zu stellen.
Ein Wohnrecht auf diesen Flächen ist dann wohl auch möglich (da ja diese 1ha-Flächen zu dem Bauernhof gehören, der ja andere Rechte hat), wenn der zuständige Gemeinderat einer Sondernutzung dieser 1ha-Flächen zustimmt (evtl. mit Auflagen, z.B. nur ökologische Landwirtschaft mit Humusaufbau, Aufforstung etc.).

Dieses "Mutterhof-Konzept" (ist identisch mit dem"neuen Dorf-Konzept" und dem "Anastasia-Konzept") ist inzwischen ein Forschungsprojekt an dem Robert Briechle und Prof. Ralf Otterpohl gemeinsam arbeiten.

Es gibt einen informativen Film über den "Mutterhof" und Info-Tage sowohl für Bauern und Landbesitzer als auch für interessierte visionäre Landnutzer.

Ich habe mich für den nächsten Info-Tag bei ihm angemeldet, weil ich schon seit vielen Jahren diesen Traum in mir trage und jetzt endlich damit beginnen will, einen Hektar Land in diesem Sinne zu bewirtschaften und damit meinen kleinen Beitrag zur Rettung der Erde zu leisten.

Und ich sehe an den Kommentaren, dass es viele Menschen gibt, die genau dasselbe wollen.
Kommt und steht dafür auf!!!

Ich sehe mit diesem "Mutterhof" im Allgäu einen Aufbruch in Deutschland der sich immens schnell verbreiten wird.

Mit Hilfe dieser beiden visionären Männer und Info-Material (z.B. der Film "Mutterhof", Buch: "Das neue Dorf" u.ä.) kann in jedem Ort eine Info-Veranstaltung für Bauern und Landnutzer durchgeführt werden, die dann Menschen dazu bewegt einen "Mutterhof mit 1Hektar-Kindern" zu gründen - und es werden immer mehr und immer mehr - und die Erde wird wieder zum Paradies!!!

Ich stimme dem voll zu!!! Super Konzept!!!1

siehe:
"Anastasia-Buchreihe" von Wladimir Megre
"Das neue Dorf" von Ralf Otterpohl
"mutterhof.org von Robert Briechle

Ich will auch einen Hektar Land zu einem Paradies verwandeln!!!

Danke für diesen Beitrag!!!

Selten von so einer revolutionären Vision gehört. Die Bedeutung von "Lebenswert" könnte in eine neue Richtung gehen.

Seit ca. 7 Jahren bin ich auf der Suche nach "meinem" Hektar... Das Problem, das ich sehe, ist die Gesetzeslage, die das verunmöglicht...

Die beschriebende Hekatwirtschaft stellt eine optinale Lösung für viele Probleme ubserer Zeit dar, einschließlich der Klimaproblematik. Es muss vom Staat/den Behörden nur noch als die tatsächlich nachhaltigste und wirtschaftlichste Lösung wahrgenommen, erlaubt und gefördert werden. Es gibt inzwischen sehr viele Menschen, die nur per jetziger Rechtslage an der Umsetzung gehindert werden. Also liebe Volksvertreter: macht den Weg frei und bekannt!