Vorheriger Vorschlag

Aufbereitung von Nutztierexkrementen

Eine bessere Aufbereitung der bei der Nutztierhaltung anfallenden Exkremente - etwa durch Vergärung in Biogasanlagen - würde den Metanausstoß deutlich verringern.

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Nächster Vorschlag

CO2 Bindung durch Aufforstung

Die Steillagen die nicht mehr landwirtschaftlichen genutzt werden ,
werden mit Bäumen (Dauerwald ) aufgeforstet.
die jeweiligen Eigentümer erhalten dafür sogenannte CO2 Gutschriften

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Neue Maßnahme

Renaturierungen

Teile von Rheinland-Pfalz wie zum Beispiel Rheinhessen gleichen einer Agrar-Wüste. Ackerflächen werden mit immer größeren Maschinen schneller bewirtschaftet, so dass kaum noch Raum für Insekten, Tiere oder Sträucher und Bäume bleibt. Nur entlang von einigen wenigen Gewässerabschnitten wurde in den letzten Jahrzehnten renaturiert. Es sind die Rettungsinseln für unsere Natur. Stellen Sie viel mehr Gelder ein für die Rückführung, ausgebeuteter Flächen zu ökofunktionellen Räumen. Es ist Zeit der Natur ihrer Flächen wieder zurückzugeben, war gerade auf anderen Teilen unserer Erde abgeholzt wird ohne Ende. Schaffen Sie neue Behördenstellen, um die trägen Genehmigungsverfahren für Renaturierungen zu beschleunigen.

Kommentare

Ich stimme zu, da sich in meinem unmittelbaren Einzugsbereich durch den großflächig angelegten Bau von Brücke, Zubringern und Parkflächen eine wasserspeichernde Hochfläche und ihre Hänge massiv verändern. Wir stellen vermehrte Wasserschäden durch die Kanalisierung fest, andererseits trocknen kleinere Waldbäche stärker aus- nicht nur aufgrund des trockenen Sommers. Alte Feuchtwiesen wurden durch Straßentrassen überbaut, das Wasser kanalisiert und damit auf schnellstem Weg abgeführt und damit die Möglichkeit genommen, in Boden der Hänge zu versickern! Rückbau und Regenerierung alternativer Flächen ist dringend erforderlich, um das alte Gleichgewicht wieder herzustellen zum Schutz und Nutzen von Mensch und Natur!

In meinem Bereich haben wir eine kleine Fläche von nur 1,5ha Ackerland umgewandelt in Wiese mit Bäumen und Hecken. Die mit einem eher geringen Aufwand. Dies ist gemacht worden auf Böden, die entsprechend wenig Bodenpunkte haben. Nach nur 2-3 Jahren hat sich ein völlig anderes Gleichgewicht eingestellt, eine starke Zunahme von Tieren und Insekten. Dabei wurde die Fläche zum Teil noch für Gemüse und Obstanbau genutzt. Dies ist auch geschehen als Gemeinschaftprojekt mit vielen Beteiligten unter Führungen eines Vereins mit dem Zeil von Kultur, Geschichte und Tourismus. Also konnten viele Faktoren, die für RLP wichtig sind zusammengeführt werden. Leider werden solche Initiativen nicht besonders gefördert. Es gibt in jedem Dorf bestimmt Flächen, die dafür in Frage kommen. Hier müssen Akteure gefunden werden und begleitet. Hier genügt es Anstöße zu geben, vorzumachen, wie einfach es ist Agrarwüsten zu beleben. Viele Faktoren sind allerdings zu berücksichtigen, genügend Wasser, Erreichbarkeit und Erlebbarkeit für Jung und Alt.

Gerade in Rheinhessen sollten insbesondere Maßnahmen in den Natura-2000 Gebieten umgesetzt werden, hierzu hat das Land und der Bund sich verpflichtet! Hier liegen erhebliche Defizite vor.
Weiterhin müssen in der Agrarlandschaft dringend Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt (angefangen bei den Insekten und der Segetalflora) gefördert und umgesetzt werden.