Bestandsmaßnahme

Alternative Antriebe in öffentlichen Fuhrparken

Das Land fungiert als Vorbild und soll daher alternative Antriebe im eigenen Fuhrpark ausbauen, beispielsweise durch die Einführung der sogenannten ""Beweislastumkehr"" zugunsten von Elektrofahrzeugen. Der Umstieg soll etappenweise erfolgen. Hierfür erarbeitet die Landesverwaltung, unter Federführung des Umweltministeriums, derzeit eine Leitlinie für die Infrastruktur von Elektromobilität für Landesbauten.
Des Weiteren soll das Land den nachgeordneten Bereich sowie Kommunen durch Fachexpertise, gute Beispiele und bei der Sensibilisierung der Mitarbeiterschaft öffentlicher Verwaltungen unterstützen. Es soll zudem über attraktive Fördermöglichkeiten informieren und Kommunen bei der Beantragung unterstützen.

Kommentare

Ich arbeite selbst in einer Landesbehörde und kenne viele andere Landesbehörden. Bei der Beschaffung von Fahrzeugen spielen eigentlich nur die Anschaffungskosten eine wichtige Rolle, auch lässt man sich von sehr hohen Rabatten der Autohersteller blenden. Klimaschutz spielt bei der Fahrzeugbeschaffung bisher, meiner Erfahrung nach, keine Rolle.

Insbesondere im Rahmen der Leitlinie für die Elektromobilitätsinfrastruktur sollten die regionalen Energieversorger einbezogen werden. Die frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem örtlichen Netzbetreiber kann solche Maßnahmen vereinfachen und beschleunigen.
Des Weiteren sollte das Land technologieoffen informieren, das heißt gleichberechtigt über alle alternativen Antriebe, die eine Verminderung des Treibhausgas- und Schadstoffausstoßes gegenüber Benzin- und Diesel-Motoren bedeuten.