Vorheriger Vorschlag

Änderung der Landesbauordnung zur Verpflichtung des Baus von PV-Anlagen

Die Landesbauordnung sollte dahingehend geändert werden, dass auf allen öffentlichen Gebäuden und Anlagen Photovoltaik errichtet werden muss.

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Nächster Vorschlag

Klimaschutz sollte schon im Kindergarten anfangen

Es ist wichtig, daß den Kindern die Aufgaben des Klimaschutzes nahe gebracht werden, z.B. indem ihnen gesagt wird, warum unsere Bienen wichtig sind.

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Neue Maßnahme

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Klimawandel, Umweltverschmutzung und Ressourcenverknappung sind drängende Probleme unserer Zeit. Jungen Menschen, die sich für Umweltthemen interessieren und auch etwas verändern möchten fehlt es oft an konkreten Möglichkeiten und Rahmenbedingungen um sich einzubringen und zu engagieren.

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet hierfür einen geeigneten Rahmen. Seit 1996 wird es in Rheinland-Pfalz angeboten. Mitbestimmung und Eigenverantwortung ist im FÖJ besonders wichtig.

Das FÖJ bietet ein Netzwerk, das tief bis in abgelegene ländliche Regionen hineinreicht. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung strukturschwacher Regionen und befähigt die Teilnehmenden nicht nur zu ökologischem, sondern auch zu bürgerschaftlichem Engagement. Durch Seminare und individuelles Coaching wird im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auch Gestaltungskompetenz und Politikverständnis gefördert, was ein zentrales Element der pädagogischen Konzepte ist. Die Freiwilligen lernen Demokratie zu leben, insbesondere in den Gremien des Sprechersystems. Nach dem Wegfall des Zivildienstes in Deutschland tritt an dessen Stelle der Bundesfreiwilligendienst, der mit dem ökologischen Bundesfreiwilligendienst auch eine ökologische Variante anbietet.

Nicht zuletzt wegen der hohen Präsenz der Themen Nachhaltigkeit, Generationengerechtigkeit, Schutz der Umwelt und Artenvielfalt in der Gesellschaft wird das FÖJ immer beliebter. Diese Motivation und Bereitschaft zur Veränderung sollten wir nutzen.

Um den Bewerberzahlen annähernd gerecht zu werden, sollten weitere Plätze geschaffen werden. Man könnte darüber hinaus dieses gesellschaftliche Engagement auch durch weitere Vergünstigungen bei der späteren Studien oder Berufswahl wertschätzen.