Nächster Vorschlag

Umweltbildung

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt erfordert eine frühe Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex.

weiterlesen
Neue Maßnahme

Smart Metering (intelligente Zähler)

Umweltschutz braucht Innovation. Hier sind „Smart Meter“ (intelligente Zähler) das beste Bei-spiel. Die intelligenten Messsysteme messen und melden den Zählerstand alle 15 Minuten. Hierdurch werden die Zählerstände transparenter. Dazu kennt der intelligente Zähler den aktuellen Stromtarif und kann diesen automatisch an andere Elektrogeräte weitergeben. Diese können sich dann einschalten, wenn der Strombezug besonders günstig ist.
Warum sollte eine Waschmaschine oder Spülmaschine nicht nachts laufen, wenn in vielen Haushalten die Lichter ausgehen? Oder an besonders windreichen Tagen, wenn die Netze es schwer haben, den produzierten Strom einzuspeisen? Im Strommarkt könnten wir mit Smart Metern flexibel auf Preise und Netzauslastung reagieren. Die Lastflüsse werden optimal gesteuert und wir müssen keinen Phantomstrom mehr abzweigen.
Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende aus dem Jahr 2016 schreibt fest, dass analoge Stromzähler schrittweise durch digitale Stromzähler ersetzt werden sollen. Der Grund ist wie oben beschrieben: Stromsparpotenziale werden erkannt und Lasten können gesteuert werden.
Die Menschen sollten bei diesem Umbau allerdings nicht allein gelassen werden. Unsere Umwelt sollte geschützt werden, indem jeder Verbraucher durch Marktanreize und Förderungen die Chance bekommt, seinen individuellen „Lastgang“ an die regenerativ in Deutschland erzeugte Energiemenge anzupassen. Jeder Haushalt in Rheinland-Pfalz soll sich durch ein Sonderprogramm des Landes kostenfrei auf Smart Metering umstellen lassen. Da-zu sollen die Energieversorger verpflichtet werden oder sich in staatlichen Verträgen selbst verpflichten, den Endverbrauchern Tarife anzubieten, die es ermöglichen, von niedrigen oder auch negativen Energiepreisen zu profitieren.
Smart Metering bedeutet Umweltschutz durch Innovation.