Neue Maßnahme

Umweltbildung

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Umwelt erfordert eine frühe Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex. Schülerinnen und Schüler sollten verbindlich, während fest im Lehrplan verankerten Projektwochen, schon in der Grundschule aber vor allem auch in den weiterführenden Schulen mit dem Thema Umwelt, Schutz von Ressourcen, Artenvielfalt, Ökosystem Wald, Kreislaufwirtschaft und Energiewirtschaft in Berührung kommen.
Ziel muss es sein, die Umweltbildung vom Status eines freiwilligen Projekts in eine feste, wiederkehrende Unterrichtsstruktur einzubetten. Nur wer sich eigens mit den Themen beschäftigt, lernt auch, wie man Umweltbewusstsein in den Alltag integriert, welchen Weg der Abfall nimmt, sobald er in der Tonne liegt und wie man Müll vermeiden kann oder wie ein klimaangepasster Mischwald entstehen kann, dort wo im Moment nur noch vertrocknete Bäume stehen.
Das UNESCO-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) bietet ein umfassendes Programm, auf das sich auch die Kultusministerkonferenz stützt. Viele Lehrpläne, hauptsächlich im Elementar- und Primarbereich beinhalten schon BNE-Anteile. Wichtig und nachhaltig wäre allerdings auch eine feste Verankerung dieser Themen in den weiterführenden Schulen. Hier sind die BNE-Themen wenn überhaupt nur noch sporadisch vertreten.