Vorheriger Vorschlag

Power to Heat mit Überschussstrom

Das Land soll sich für Regulierung einsetzen, die die Nutzung von Stromüberschüssen zur Wärmegewinnung in eng gesetzten Grenzen ermöglicht:

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Nächster Vorschlag

Intelligente Steuerung von Stromflüssen zur Vermeidung von Infrastrukturkosten

Es gibt viele Beispiele, wie Infrastrukturkosten durch intelligente Steuerung vermieden, und die bestehenden Ressourcen und Flexibilitäten optimal genutzt werden können:

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Neue Maßnahme

Freiwillige Systemdienlichkeit

Die Nutzung vieler bestehender Flexibilitäten verursacht kaum oder keine Kosten: Waschmaschine mittags oder abends anstellen, eAuto sofort mit voller Leistung vollladen oder erst irgendwann nachts (solange es morgens ausreichend voll ist), Wärmeerzeugung mit Wärmepumpe, solange der Pufferspeicher nicht unter eine bestimmte Temperatur fällt, etc.

Wenn Bürger und Betriebe zeitnahe Informationen und Vorhersagen zum Zustand des Stromsystems hätten, sowohl was die Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien als auch was die Netzengpässe angeht, könnten diese freiwillig mit diesen kostenlosen oder kostenarmen Methoden auf diese Signale reagieren. Schon wenn wenige Prozent der Verbraucher dies tun, können Erneuerbare Energien besser genutzt und Netzengpässe vermieden werden.

Hierzu sollte in einem simplen Ampelsystem (rot, gelb, grün) für jede Stunde (evtl. Viertelstunde) angezeigt werden, ob es für das System tendenziell jetzt eine gute oder schlechte Zeit ist, Energie aus dem Stromnetz zu beziehen. Diese Information sollte auf vielen Kanaälen kommuniziert werden, ein Banner oben in der Morgenzeitung, eine App, auf der Webseite des Ortes, eine Ampel auf dem Rathaus oder Kirchturm, als Datenstrom mit simpler API zur elektronischen Nutzung.

Ein Beispiel hierfür ist netzentlaster.de, nur müsste diese Information lokal / regional aufbereitet werden.

P.S.: Ein Nebeneffekt einem Projekt, wo dies praktiziert wurde: bei "rot" sind die Menschen durchs Haus gegangen und haben unnötige Verbraucher gesucht und abgeschaltet. Bei "grün" geht aber niemand rum und schaltet die unnötigen Verbraucher wieder ein!